von lnode-Melkkuh » So 05 Nov, 2006 02:17
also meine persönliche meinung (spekulation) zu dem thema ist, dass es sich inode einfach nicht leisten wird können, hier unlimited nicht als wirklich unlimited zu führen. dazu ist der abstand zum telekom produkt, das definitiv unlimitiert ist, zu knapp. preislich ist der unterschied zu den business produkten auch nicht so gewaltig und die sind 100% flat. das 6144/768 business flat kostet ca 130, das "unlimited" privatprodukt 60. beim business flat halte ich es für ausgeschlossen, dass sie auch nur irgendwas sagen, auch wenn man die 6144 24/7 ausnutzt, das ergäbe etwa 1900 GB (bei voller ausnutzung der downloadbandbreite, wenn man den upload noch dazunimmt gingen sich über 2 TB aus). wenn man diesen wert in's selbe verhältnis setzt wie die preise so kommt man auf ca 1 TB volumen, über das sie sich imho keinesfalls beschweren können.
andererseits könnten sie wie mit den chello produkten auch mit dem kopf durch die wand wollen und die extremverbraucher rausschmeißen wollen, koste es was es wolle. liegt der wert nur hoch genug dann hätten sie auch sicher die sympathien einiger hier im forum auf ihrer seite. die "bedrohten" user würden das allerdings mit sicherheit nicht einfach so hinnehmen und zumindest für einen beträchtlichen imageschaden sorgen - meiner meinung nach auch zu recht, denn auch wenn zb erst über 1 TB als "zu viel" gilt dann muss der zugang halt als "1 TB limitiert" und nicht als "unlimited" verkauft werden.
der punkt mit dem "andere user beeinträchtigen" kann meiner meinung nach nur als volumensbegrenzung gedeutet werden, denn dieser punkt wurde auf diesen "partner-news" explizit nur bei den unlimited produkten angeführt und ich wüsste jetzt nicht auf welche andere art als mit hohem transfervolumen ein unlimited user hypothetischerweise einen anderen user beeinträchtigen könnte, während dies ein limited user nicht kann (viren, trojaner, würmer etc kann ein limited user ja genauso verbreiten also wieso sollte diese "beeinträchtigungs-klausel" nur für unlimited user gelten).
eine weitere theorie: ähnlich wie bei chello könnten sie das ganze vom standort des users abhängig machen, dh entbündelte user in irgendeinem kuhkaff, das über teure, limitierte leitungen an's backbone angebunden ist, haben ein relativ nidriges limit, während user nah am backbone keine limitierung haben - also mir müsste inode auf jeden fall mal beweisen wie ich mit einer dsl-leitung, die von mir bis zum local exchange mal exklusiv mir gehört, und einem local exchange, der direkt oder zumindest mit einer superfetten leitung an's backbone angebunden ist, einen anderen user beeinträchtigen könnte, selbst wenn ich die leitung 24/7 benutze.
ich werde meinen zugang in jedem fall ohne rücksicht auf irgendwelche beeinträchtigungs-hirngespinste nutzen wie es mir beliebt, egal ob ich dann jetzt "flatrate" addon behalte(n muss?) oder "unlimited" bin, denn einerseits halte ich eine beeinträchtigung anderer user auch bei maximalausnutzung am standort wien für ausgeschlossen, andererseits gibt es auch alternativen (sil ist zb auch etwas mit den preisen runtergegangen, zb die adsl2+ flat mit 1024 upload gibt's jetzt auch um 162, da lass ich mich von eventuellen inode-drohungen sicher nicht schrecken).